Schumann-Fest Zwickau mit revolutionärem Programm

veröffentlicht am: 14.04.2023

Das Kulturamt informiert:

Ein Bunter Mix aus Konzerten, Vortrag, Lichterfest und Fahrradkonzerten lädt vom 8. bis 18. Juni ein, die Musik Schumanns und seiner Zeitgenossen unter dem Thema „Revolution“ zu entdecken.

Deutschlandweit wird in diesem Jahr des Jubiläums der Revolutionsunruhen 1848 gedacht: Vor 175 Jahren wurde das deutsche Volk aufmüpfig. Man kämpfte für Pressefreiheit, für eine Verfassung, für die Republik, für einen Nationalstaat – bis hin zu den blutigen Maiaufständen in Dresden 1849. 
So steht auch das Schumann-Fest Zwickau vom 8. bis 18. Juni unter dem Motto „Revolution“. Robert Schumann reagierte schon im Herbst 1847 durch Kompositionen für Männerchor auf die ersten Nachrichten des Bürgerkriegs in der Schweiz. Sein Lied, „Schwarz Rot Gold“ (1848) setzte Robert Schumann Anfang April 1848 in Musik, nur wenige Tage nachdem es der Dichter Ferdinand Freiligrath zu Papier gebracht hatte. Freiligrath selbst, der noch heute als Revolutionsdichter gilt, war nach London geflohen. Es erschien in vielfachen Bearbeitungen in Lehrbüchern. Das Abschlusskonzert des diesjährigen Schumann-Festes am 18. Juni mit den Männerstimmen des Sächsischen Vokalensembles und des Knabenchors am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden sowie einem Hornquartett bietet die seltene Gelegenheit, das Lied in Schumanns Originalversion zu hören. Die Revolutionsjahre 1848/49 bilden eine markante Zäsur in Schumanns Schaffen, gleichzeitig aber war 1849 das fruchtbarste Jahr seiner gesamten Komponistenkarriere. 

„Revolution“ liefert unterschiedliche Anknüpfungspunkte

Das Zwickauer Schumann-Fest widmet sich in diesem Jahr dem Thema Revolution in seiner gesamten Breite: Auch die Reformation („Kirchen-Revolution“), die sich in Zwickau als weltweit zweiter Stadt etablierte, die industriegeschichtliche Revolution und die Wendezeit um 1989 sind Themen. Ebenso geht es um Revolutionen im Bereich des Musikinstrumentenbaus. 
Das Programm des Eröffnungskonzerts kombiniert in drei romantischen Orchesterwerken verschiedene Aspekte des Mottos: Franz Liszts Heldenklage – ursprünglich als erster Satz einer großen Revolutionssinfonie 1849 komponiert, Robert Schumanns Konzertstück für vier Hörner – ein revolutionäres Pionierwerk für das neuerfundene Ventilhorn – und Mendelssohns Reformations-Sinfonie, die bei ihrer Uraufführung 1832 unter dem Titel „Symphonie zur Feier der Kirchen-Revolution“ erklang. Marc Niemann, 2018 von der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres gewählt, ist Gastdirigent der Clara-Schumann-Philharmoniker.
Zu den Neuentwicklungen im Musikinstrumentenbau, die Robert Schumann begeistert aufgriff, gehörte der Pedalflügel. Ein seiner Zeit neukonzipiertes Instrument, bei dem man – analog zur Orgel, aber mit Klaviermechanik – mit Händen und Füßen spielen kann. Antonio di Dedda, Klavierpreisträger beim Internationalen Robert-Schumann-VIDEO-Wettbewerb 2020/21, aber auch virtuoser Organist, spielt in einem Konzert am 14. Juni alle drei von Robert Schumann komponierten Werkzyklen auf dem im Robert-Schumann-Haus Zwickau befindlichen Originalinstrument des 19. Jahrhunderts.
Robert Schumanns Revolutionszeit liegt weit zurück, aber manche von uns haben vor nicht einmal 35 Jahren Revolution selbst mitgestaltet. Manfred Sörgel, Martin John, Hansjoachim Weiß, Dr. Martin Böttger und Susanne Hartzsch-Trauer berichten als Zeitzeugen am 17. Juni in einem Podiumsgespräch, moderiert von Katrin Synofzik, von ihren Erlebnissen in Berlin, Zwickau, Königswalde und Plauen. Im Anschluss bietet Gerhard Schöne mit seinem Ensemble L‘Art de Passage ein spezielles Programm mit vielen seiner Klassiker, darunter auch den Liedern aus der Wendezeit um 1989, als er musikalisch zum Mauerfall beitrug.

Musikalischer Nachwuchs 

Auch die Jugend kommt zum Zuge: Bei den Geburtstagsgrüßen für Robert am Schumann-Denkmal am 8. Juni um 16 Uhr singt der Chor des Clara-Wieck-Gymnasiums. Am 13. Juni musizieren Schüler des Robert Schumann Konservatoriums Lieder und Stücke aus dem Liederalbum für die Jugend op. 79 (mit zahlreichen Gedichten von Hoffmann von Fallersleben – Wegbereiter der Revolution) und dem Album für die Jugend für Klavier op. 68. Am 15. Juni beschäftigt sich ein Kindernachmittag mit der – auch heute vielfach aktuellen – Frage, wie es einer Familie auf der Flucht vor den kämpferischen Auseinandersetzungen ergeht.

Meisterkurse mit Schumann-Preisträgern

Parallel zum Schumann-Fest finden vom 7. bis 11. Juni erneut Meisterkurse statt, bei denen Zuhörer willkommen sind. Angemeldet sind 40 junge internationale Künstler, die zum Teil selbst schon durch Wettbewerbspreise und Konzerte hervorgetreten sind. Unter den Dozenten sind mehrere Schumann-Preisträger wie Mitsuko Shirai und Hartmut Höll sowie auch der als Preisträger dieses Jahres nominierte Florian Uhlig; erstmals wird auch ein Meisterkurs auf originalen Tasteninstrumenten des 19. Jahrhunderts angeboten – kompetent betreut von dem Düsseldorfer Spezialisten Tobias Koch. Letztgenannter ist auch in einem Konzert am 12. Juni mit revolutionärer Klaviermusik Robert Schumanns zu erleben; Dr. Thomas Synofzik moderiert dazu über das Thema „Schumann und die Revolution“.

Schumann Open Air

Traditionell ist das Romantische Lichterfest rund um den Schwanenteich ein besucherträchtiger Punkt des Schumann-Festes. In diesem Jahr gibt die in Plauen geborene, inzwischen durch zahlreiche Preise international renommierte Jazz-Pianistin Johanna Summer ihr Zwickauer Debüt. Ihr Programm Schumann-Kaleidoskop, in dem sie Werke Robert Schumanns zum Ausgangspunkt für freie Improvisationen nimmt, was in der Süddeutschen Zeitung als Sensation bejubelt wurde, erschien 2020 als ihr Debüt-Album.
Zum zweiten Mal begibt sich das Schumann-Fest mit Fahrradkonzerten auf Tour durch den Landkreis. Ziel der Fahrt ist diesmal die Tuchfabrik Crimmitschau, wo der Heart Chor (initiiert von Nathalie Senff) ein Programm u. a. mit Arbeiterliedern der Crimmitschauer Textilarbeiter zum Besten gibt. Auf dem Weg gibt es Konzertstationen in der Christuskirche in Lichtentanne (Luther-Choralbearbeitungen u. a. mit Günther Remtisch an der Orgel), im Rittersaal auf Schloss Schweinsburg (ein Programm unter dem Titel „Aufschwung Ost“), in der Scheune im Rittergut Mosel (mit dem Trommelensemble des Peter-Breuer-Gymnasiums) – ihren Abschluss findet die Tour schließlich im Hof von Schloss Osterstein in Zwickau mit dem Liedermacher Jens Weise und Songs von 1848, 1989 und später.

Das Robert-Schumann-Haus zeigt passend zum Thema die Sonderausstellung „Schumann und die Politik“ mit Handschriften, Bildern und Notendrucken, die dokumentieren, wie aufmerksam Robert Schumann die politischen Ereignisse seiner Zeit verfolgte und darauf in seiner Musik reagierte. So auch auf die Nachricht von der Hinrichtung des, als Abgeordneter für Zwickau im Parlament der Frankfurter Paulskirche sitzenden Revolutionärs, Robert Blum.

Eintrittskarten

Tickets zu den Veranstaltungen gibt es ab sofort an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses.

  • Museumskasse: 0375 834406
    E-Mail: schumannhauszwickaude 

Die Karten für das Eröffnungskonzert im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ können über das Theater Plauen-Zwickau erworben werden.

  • Theaterkasse: 0375 274114647/-4648 
    E-Mail: service-zwickautheater-plauen-zwickaude

Karten für das Gerhard-Schöne-Konzert im Alten Gasometer können sowohl an der Kasse des Robert-Schumann-Hauses sowie im Alten Gasometer erworben werden.

Veranstaltungsorte

  • Robert-Schumann-Haus
    Hauptmarkt 5 • 08056 Zwickau
  • Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
    Leipziger Straße 182 • 08058 Zwickau
  • Bürgersaal im Rathaus
    Hauptmarkt 1 • 08056 Zwickau
  • Alter Gasometer
    Kleine Biergasse 3 • 08056 Zwickau
  • Robert Schumann Konservatorium
    Stiftstraße 10 • 08056 Zwickau

Spielorte der Fahrradkonzerte

  • Ev.-Luth. Christuskirchgemeinde Lichtentanne
    Hauptstraße 26 • 08115 Lichtentanne
  • Hotel Schloss Schweinsburg
    Hauptstraße 147-149 • 08459 Neukirchen/Pleiße
  • Tuchfabrik Gebr. Pfau Crimmitschau
    Leipziger Straße 125 • 08451 Crimmitschau
  • Rittergut Nieder-Mosel
    Alter Teichweg 3 • 08058 Zwickau
  • Schloss Osterstein
    Schlossgrabenweg 1 • 08056 Zwickau

Programm

  • DO | 08.06. | 16 Uhr | Eintritt frei
    GEBURTSTAGSGRÜSSE FÜR ROBERT
    Robert-Schumann-Denkmal
    Chor des Clara-Wieck-Gymnasiums
    Leitung: Simon Voigtländer und Jördis Urban-Doetz

    Junge Sänger des Clara-Wieck-Gymnasiums bringen u. a. a-cappella-Chöre Robert Schumanns aus dem Revolutionsjahr 1849 zu Gehör. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Constance Arndt, überbringt Glückwünsche. 

  • DO | 08.06. | ab 20 Euro
    18.45 Uhr | KONZERTEINFÜHRUNG
    19.30 Uhr | ERÖFFNUNGSKONZERT
    Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“
    Franz Liszt: Sinfonische Dichtung „Héroïde funèbre“
    Robert Schumann: Konzertstück für vier Hörner op. 86
    Felix Mendelssohn Bartholdy: Reformations-Sinfonie

    Jörg Brückner, Florian Gamberger, David Küntzel, Daniel Schirmer (Horn), Clara-Schumann-Philharmoniker Plauen-Zwickau, Leitung: GMD Marc Niemann
    Konzerteinführung: Chantal Schuster, Marlene Köhler (Clara-Wieck-Gymnasium)

    Das Programm des Eröffnungskonzerts kombiniert in drei romantischen Orchesterwerken verschiedene Aspekte des Mottos: Franz Liszts Heldenklage – ursprünglich als erster Satz einer großen Revolutionssinfonie 1849 komponiert –, Robert Schumanns Konzertstück  für vier Hörner – ein revolutionäres Pionierwerk für das neuerfundene Ventilhorn – und Mendelssohns Reformations-Sinfonie, die bei ihrer Uraufführung 1832 unter dem Titel „Symphonie zur Feier der Kirchen-Revolution“ erklang. Marc Niemann, 2018 von der Zeitschrift Opernwelt zum Dirigenten des Jahres gewählt, ist Gastdirigent der Clara-Schumann-Philharmoniker.
  • SA | 10.06. | 10 Uhr | Eintritt frei
    FAHRRADKONZERTE
    Start am Robert-Schumann-Haus Zwickau

    Das Schumann-Fest tourt durch den Zwickauer Landkreis: Die Fahrradkonzerte führen – von Zwickau zur Christuskirche in Lichtentanne, in den Rittersaal von Schloss Schweinsburg, zur Tuchfabrik Crimmitschau und über das Rittergut Nieder-Mosel wieder zurück – an Orte, die im Zusammenhang mit revolutionären Ereignissen, Themen und Entwicklungen stehen. Geplant sind Konzerte mit Luther-Chorälen, gespielt von KMD Gunther Remtisch (Orgel), ein Kammermusik-Programm mit Reiner Bredemeyers „Aufschwung Ost“ (1993) mit Almut Rönnecke (Oboe), NN (Tuba), Jacob Grummet (Schlagzeug), Thomas Synofzik (Klavier) – inspiriert von Schumanns Fantasiestück, aber auch den ‚Blühenden Landschaften‘ der neuen Bundesländer, Arbeiterlieder der Crimmitschauer Textilarbeiter mit dem Heart Chor (initiiert von Nathalie Senf), afrikanischen Rhythmen und Anti-Apartheid-Freiheits-Lied mit dem Trommel-Ensemble des Peter-Breuer-Gymnasiums unter Leitung von Angela Jacobi sowie Liedern von 1848, 1989 und danach mit dem Liedermacher Jens Weise. So bildet das Thema des Festivals auch den roten Faden der Fahrradtour.

    ACHTUNG, begrenzte Teilnehmerzahl! Verbindliche Voranmeldung bis zum 05.06.2023 unter schumannhauszwickaude (Teilnahme nur mit Anmeldebestätigung).

  • SO | 11.06. | 6 Euro (erm. 4 Euro)
    Abschlusskonzerte Meisterkurse

    » 11 Uhr | Robert-Schumann-Haus
        Abschlusskonzert Meisterkurs 
        Gesang/Liedgestaltung für Pianisten
    » 17 Uhr | Robert-Schumann-Haus
        Abschlusskonzert Meisterkurs 
        Hammerflügel/Klavier

  • MO | 12.06. | 18 Uhr | 6 Euro (erm. 4 Euro)
    Konzert und Vortrag: Schumann und die Revolution
    Robert-Schumann-Haus Zwickau

    Tobias Koch (Hammerflügel)
    Dr. Thomas Synofzik (Vortrag)

    Tobias Koch, Spezialist gerade auch für die späten Klavierwerke Robert Schumanns auf Originalinstrumenten, spielt unter anderem Schumanns vier Republikanische Märsche op. 76.

  • DI | 13.06. | 18 Uhr | Eintritt frei
    Schülerkonzert
    Robert-Schumann-Haus Zwickau
    Werke von Robert Schumann u.a.
    Schüler des Robert Schumann Konservatoriums Zwickau

    Im Mittelpunkt des Programms steht Schumanns Liederalbum für die Jugend aus dem Revolutionsjahr 1849, in dem er nicht nur zahlreiche Gedichte von Hoffmann von Fallersleben – Wegbereiter der Revolution – vertonte, sondern auch viele Frühlings-Texte – als Symbol für die nachrevolutionäre Epoche – aufgriff.

  • MI | 14.06. | 18 Uhr | 15 Euro (erm. 10 Euro)
    Kammerkonzert
    Robert-Schumann-Haus Zwickau
    Robert Schumann:  Studien für Pedalflügel op. 56 
    Vier Skizzen für Pedalflügel op. 58 
    Sechs Fugen über den Namen BACH für Pedalflügel op. 60

    Antonio Di Dedda (Pedalflügel)

    Zu den Neuentwicklungen im Musikinstrumentenbau, die Robert Schumann begeistert aufgriff, gehörte der Pedalflügel, bei dem man – analog zur Orgel, aber mit Klaviermechanik – mit Händen und Füßen spielen kann. Antonio di Dedda, Klavierpreisträger beim Internationalen Robert-Schumann-VIDEO-Wettbewerb 2020/21, aber auch virtuoser Organist, spielt alle drei von Robert Schumann komponierten Werkzyklen auf dem im Robert-Schumann-Haus Zwickau befindlichen Originalinstrument des 19. Jahrhunderts.

  • DO | 15.06. | 17 Uhr | Eintritt frei
    Kindernachmittag: Familie Schumann auf der Flucht
    Robert-Schumann-Haus Zwickau

    Wenn draußen die Kämpfe vor sich gehen, gehört schon etwas dazu, eine sechsköpfige Familie in Sicherheit zu bringen. Der Weg der Schumanns führt nach Kreischa und Maxen, wo es bereits drei Jahre zuvor einen gut dokumentierten Familienurlaub gab. Was packte Robert Schumann  wohl alles in seinen Koffer?

  • FR | 16.06. | 18 Uhr | Eintritt frei
    Romantisches Lichterfest
    Schwanenteichpark

    Johanna Summer (Jazz-Klavier), verschiedene Ensembles

    Hauptevent auf der großen Bühne der Kranichwiese ist in diesem Jahr die Jazz-Pianistin Johanna Summer. 1995 in Plauen geboren, nahm sie 2020 in ihrem Debüt-Album Schumann-Kaleidoskop Werke Robert Schumanns zum Ausgangspunkt für freie Improvisationen, was in der Süddeutschen Zeitung als Sensation bejubelt wurde. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2022 den Preis des Essener Jazz-Pott.

  • SA | 17.06. | 18 Uhr | Eintritt frei
    Zeitzeugenforum 1989 
    Alter Gasometer

    Robert Schumanns Revolutionszeit liegt weit zurück, aber manche von uns haben vor nicht einmal 35 Jahren Revolution selbst mitgestaltet. Manfred Sörgel, Martin John, Hansjoachim Weiß, Dr. Martin Böttger und Susanne Hartzsch-Trauer berichten als Zeitzeugen im Podiumsgespräch, moderiert von Katrin Synofzik, von ihren Erlebnissen in Berlin, Zwickau, Königswalde und Plauen.
     
  • SA | 17.06. | 20 Uhr | 20 Euro (erm. 15 Euro)
    Gerhard Schöne und L‘art de Passage
    Alter Gasometer

    Die 1980er-Jahre waren die Zeit, als zu den Konzerten von Liedermachern oft Hunderte, bei den Open Airs von Gerhard Schöne mit der Gruppe L‘art de passage oft Tausende strömten. Seine Popularität blieb auch nach 1990 ungebrochen, wovon unter anderem über zwanzig neue Alben und verschiedene Konzertprogramme zeugen. Viel zu selten jedoch hatte er dabei sein gesamtes Repertoire im Blick und auf dem Programmzettel. Jetzt ist für einige wenige Konzerte musikalische Abhilfe gesorgt und mehr in Sicht. Unter dem Motto „Vielleicht wird’s nie wieder so schön“ singt Gerhard Schöne ‚Klassiker‘, auch aus der Wende-Zeit um 1989, als er musikalisch zum Mauerfall beitrug.
  • SO | 18.06. | 17 Uhr | 15 Euro (erm. 10 Euro)
    Chorkonzert Schumann-Männerchöre
    Bürgersaal im Rathaus

    Männerchöre von Robert Schumann (op. 62, WoO 4, op. 137), Felix Mendelssohn und Carl Loewe

    Sächsisches Vokalensemble/Knabenchor des Heinrich-Schütz-Konservatoriums/Hornquartett, Leitung: Matthias Jung

    Als im November 1847 aus der Schweiz die ersten Signale der nahenden Revolutionszeit nach Sachsen gelangten, komponierte Robert Schumann drei Revolutionschöre – mit Worten wie „Auf in den Flammendampf hinein“ – für den von ihm geleiteten Männerchor. Im April 1848 entstand erneut eine Dreier-Gruppe revolutionärer Männergesänge, darunter das berühmte „Schwarz-Rot-Gold“ auf einen Text des im Londoner Exil lebenden Ferdinand Freiligrath. 
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Das romantische Lichterfest findet am 16. Juni im Schwanenteichpark statt.
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